Reiner Gärtner

Persönliche Notizen aus Digitalien.

Reiner Gärtner - Newcastle, Australien

Schau Dir die Strände an, bevor sie weg sind

Aus der ehemaligen Stahl- und Kohlestadt Newcastle entsteht gerade etwas Neues. Die Stadt etabliert sich zusehends als “Smart City. Überall hängen Sensoren, starten Pilotprojekte, darüber sollte ich demnächst mal ausführlich schreiben. Auch ist der Klimawandel schon sichtbar angekommen in Newcastle und im angrenzenden Lake Macquarie: Das Meer steigt, es greift sich immer mehr Land ab und die Stürme werden immer stärker. War es früher ein Statussymbol ein Haus direkt am Wasser zu haben, ist jetzt nur noch der Mitleidsfaktor hoch, wenn man verzweifelte Menschen im Fernsehen sieht, die auf einer riesigen Terasse direkt über dem tosenden Meer stehen, die dünnen Pfähle kurz vor dem Einkrachen sind und das Luxushaus wie ein eine Lawine zunächst langsam in Richtug Abgrund gleitet und mit einem herzhaften Rutsch ins Wasser kippt.

Schnelle Videobotschaften per neuer Vimeo-Erweiterung in Chrome

Wie gebe ich Updates, wenn ich 10 Stunden voraus bin und meine Kunden schlafen, wenn ich arbeite und aufstehen wenn ich fertig bin? Statt lange in zeitraubenden Videokonferenzen nach dem Abendessen zu stecken, nehme ich seit einiger Zeit kurze Videos auf, in denen ich etwas aufkritzle (nehme GoodNotes) oder etwas per Screenflow erkläre. Ich dachte immer, das wäre ein guter Service…. Die Videos sind vielleicht 2-3 Minuten lang und ich gebe mir echt Mühe, das klar zu erklären und denke sogar darüber nach, welche Nachfragen wohl kommen.

Minimales Podcasten nur mit einem iPhone - ein paar Tipps

Ich habe kürzlich ein paar Podcasts per Studiolink “produziert”: In Deutschland habe ich zwei Gesprächspartner per Studiolink (via Ultraschall) eingeklinkt. Die hatten nur iPhones und waren keine erfahrenen Podcaster. Darüber hatte ich ja schon gestern geschrieben. Die Soundqualität war gar nicht so schlecht. Sagen wir, akzeptabel. Mit einem guten Mikro wäre da noch mehr drin, aber es ist durchaus verwendbar. Daraufhin habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, ob man das nicht auch anders aus der Ferne machen könnte.

Podcasten mit Studiolink und einem iPhone

Ich hatte mich vor einigen Jahren bereits in die Ultraschall-Podcasting-Umgebung auf Reaper-Basis eingearbeitet (ich bin ein Ultraschall-Fanboy! und auch schon einen Piloten damit produziert. Dann geriet das Podcasten in den Hintergrund, auch weil ich zunächst nur ein iPad und einen Linux-Rechner hatte und auf dem lief das nicht. Nach meinen Audionotizen, die ich immer noch fleißig produziere (aber nicht veröffentlicht), ergab sich mit einem Kunden in Deutschland eine Idee, mein übliches „informelles Interview“, das ich als Briefing für das Ghostwriting mit einem Experten durchführe, in einen Podcast umzuwandeln.

Warten auf die perfekte Welle

Kürzlich von einem alten Surfer gehört: “Wenn wir vom Surfbrett fielen, mussten wir rausschwimmen, um es zu holen. So habe ich das Schwimmen gelernt.” Viele wollen einfach nur auf dem Brett stehen und die Welle ausreiten. Das können aber nur die wenigsten. Der Rest treibt irgendwo auf dem Meer, wartet auf die perfekte Welle oder fliegt gleich wieder vom Brett. That’s life. Und es passiert jedem. Also, wieder raus ins kalte Wasser und weiterprobieren: “You can’t stop the waves - but you can learn to surf!

Rasberry Pi-Backup (Clone) mit rpi-clone

Update: Ich benutze mittlerweile restic in Kombination mit rclone für ein incrementelles Backup auf mein OneDrive. Den Beitrag dazu findest Du hier. Ich arbeite sehr gerne mit meinem Raspberry Pi, weil ich dort einfach nur schreibe. und zwar im NEO-Tastaturlayout. Mein Pi ist meine Schreibmaschine. Schön minimalistisch in Markdown und GIT-Versionierung. Und ich will, dass das so bleibt, auch wenn ich meinen Raspberry mal aktualisiere. Denn es ist schon passiert, dass nach einer Aktualisierung nichts mehr ging.

Bushwalking in den Warrumbungles

Die letzten Wochen haben wir so vor uns “hingelebt” - in den heutigen Zeiten ist das eine gute Sache. Schule, Sport und Arbeit standen im Mittelpunkt. Geapannt haben wir die COVID19-Entwicklungen in Victoria und hier in NSW verfolgt und sind glücklich, dass es momentan eher ruhig ist und die Sache im Griff zu sein scheint. Endlich reisen, das Land erleben: Das hatten wir so vermisst und letzte Woche war es endlich soweit.

Warum ich mein LinkedIn-Netzwerk halbiert habe

Schon im Februar habe ich meine LinkedIn-Kontaktliste um 50 Prozent reduziert. Warum das? Ich will künftig viel stärker auf Qualität als auf Quantität setzen. Denn ich sehe LinkedIn eher als “Relationship Management Tool” als ein “Personal Branding”-Tool. Also: Spar Dir die Zeit für die vielen Maßnahmen, um Deine “Marke” zu festigen, konzentriere Dich lieber auf die wichtigen Kontakte in Deinem Netzwerk. Im Video erkläre ich, warum ich das gemacht habe, wie es lief und was ich mir davon erwarte.

Ich war dabei - meine persönliche Internet-Geschichte

Über die Jahre habe ich meine versucht, meine Artikel ab 1997 (die alten Sachen ab 1992 waren einfach weg) zu sammeln und in haltbarem Text-Markdown umzuwandeln. Bei der Masse an Artikeln war und ist das viel Arbeit. Oftmals hatte ich auch nur noch den Rohtext. Aber ich komme immer ein kleines Stückchen weiter und werde immer wieder mal einen neuen alten Artikel einstellen. Erst kürzlich habe ich meine gesamten Kolumnen für die Internet Pro, die im Jahr 2007 leider eingestellt wurde, gesammelt, digitalisiert und hier veröffentlicht.

Was passiert jetzt gerade?

Wenn ich Eure Timeline auf Instagram, Twitter oder LinkedIn ansehe, dann bekomme ich nur eine ordentlich zusammengestellte Liste und Bilder mit Euren Highlights. Doch wie geht es Euch tatsächlich? Woran arbeitet Ihr, was bewegt Euch? Das ist oftmals zu unwichtig, aber genau das will man doch wissen. Wie geht es dem Reiner in Australien, was macht er so? Seit einigen Monaten habe ich dafür eine eigene Seite, meine JETZT-Seite. Ich aktualisiere die immer wieder und da kann man lesen, was mich gerade im „Big Picture“ bewegt.

SSH in Bitbucket und Github

Könnte sein, dass es nun etwas technisch wird, aber ich wollte das einfach für mich hier behalten. Ich habe hier ein paar Dinge weggelassen, was man als Einsteiger benötigt. Insofern ist das mehr eine „note to myself“. Vielleicht ist es aber auch hilfreich für den einen oder anderen Leser. Seit einigen Jahren schreibe ich alle meine Texte in Markdown, bevor ich sie dann erst ganz am Ende in ein Word-Dokument kippe und mit einer ordentlichen Rechtschreibprüfung an meine Kunden ausliefere.

Endlich USB-Boot mit dem Raspberry Pi ohne SD-Karte

Vor einem halben Jahr ist mein Linux auf meinem Intel NUC-Minicomputer abgestürzt und weil ich wieder in das Thema Podcasting einsteigen und das mit Ultraschall machen wollte, habe ich auf den Rechner Windows 10 installiert. Jetzt hatte ich keinen Linux-Rechner mehr und da fehlte mir was. Also besorgte ich mir einen Raspberry Pi, der sich im Nachhinein als idealer Kauf erwies. Denn wir hatten ja sowieso einen Homeschooling-Computermangel und da meine Kinder in der Schule auf einem Chromebook arbeiteten, hatte ich auf dem Raspberry eine SD-Karte mit Chromium und eine SD-Karte mit Raspberrian Buster laufen.

Markdown-Hacks, die ich sonst immer wieder googlen muss...

Ich liebe es in Markdown zu schreiben. Meistens reicht es ja, die wichtigsten Dinge zu wissen (also: Strukturierung der Inhalte per hashtag #, Verlinkungen mit Websites, das Einbinden von Bildern. Doch es gibt auch immer wieder Sonderfälle und dann beginnt das Googlen (und ratzfatz, sind wieder einige Stunden weg…). In dieser kleinen ständig aktualisierten Liste sammle ich meine Fundstücke, damit ich nicht immer suchen muss. Nun kommt es darauf an, in welchem Markdown Sie unterwegs sind.

Der Küstenweg im Wallarah National Park

+++ author = “Reiner” categories = [“outdoor”] tags = [“Meer”, “Wanderungen”] date = “2020-06-21” description = “Der Küstenweg im Wallarah National Park” featured = “wallarah-teaser.jpg” featuredalt = “wallarah coastal walk” featuredpath = “date” linktitle = “Wallarah National Park” title = “Endlich wieder unterwegs” type = “post” draft = “false” +++ Corona? Dar war doch was? Während Neuseeland sich kurzfristig zum “Null-Corona-Land” ausgerufen hatte (kürzlich gab es dann aber doch wieder ein paar Fälle), haben wir hier in Australien täglich nur noch so etwa 10 Fälle, allerdings zieht es gerade wieder in Victoria an.

Startups in Australien

Gestern war ich In Sydney auf einer spannenden Veranstaltung von EY und The Business Centre Newcastle. 5 ausgewählte Startups aus Newcastle durften vor Investoren pitchen. Abgesehen von der atemberaubenden Aussicht vom EY-Gebäude auf die Sydney Harbour Bridge und die Oper präsentierten sich klasse Startups. Hier meine drei Favoriten, die auch für DACH interessant sind. Bee Innovative (der Publikums-Gewinner des Abends): trackt mit dem BeeDar Bienenschwärme über Felder und hilft so dabei, dass die Felder besser bestäubt werden.

Neue Art des Pitchens mit Flip the script

Vielleicht hat es etwas mit dem Alter zu tun. Wenn ich finde es ist eine große Zeitverschwendung, wenn man ein Buch liest – sagen wir ein Sachbuch – und am Ende des Buches weiß man gar nicht mehr so genau, was man davon eigentlich umsetzen möchte. Die meisten Bücher lese ich mittlerweile mit meinem Kindle, weil ich dort eine Hintergrundbeleuchtung habe und dann auch draußen oder später abends lesen kann. Zudem mag ich es die Schrift etwas zu vergrößern.

2 Monate ohne LinkedIn - und das geht auch

Und das geht auch: Seit Ende März habe ich nicht mehr in mein LinkedIn geschaut. Ich wollte die Zeit nutzen, um in aller Stille - soweit das mit Homeschooling ging - an eigenen Projekten zu arbeiten. Aus dem Social Distancing wurde ein Social Media Distancing. Dazu bin ich nicht in ein abgeschiedenes Kloster gezogen, es gibt ja andere Möglichkeiten Kontakt zu halten. Wahrscheinlich habt Ihr gar nicht gemerkt, dass ich nicht da war.

Warauf sollten Experten besonders achten, wenn sie auf LinkedIn Artikel veröffentlichen?

Als Fachexperte lohnt es sich Artikel in LinkedIn zu publizieren. Ich sehe da mindestens drei Vorteile: Du positionierst Dich in inhaltlicher Tiefe und kannstz Dich so von allen anderen absetzen. Die Artikel halten 6 bis 12 Monate (ein Posting nur ein paar Tage). Artikel sind immer sichtbar in Deinem Profile (als Galerie). Das sehen dann Peers, aber auch Recruiter. Okay, es ist mehr Arbeit. Damit Du nicht so viel Zeit und Geld vergeudest, habe ich dieses Buch geschrieben.