Reiner Gärtner

Persönliche Notizen aus Digitalien.

Reiner Gärtner - Newcastle, Australien

Warauf sollten Experten besonders achten, wenn sie auf LinkedIn Artikel veröffentlichen?

Als Fachexperte lohnt es sich Artikel in LinkedIn zu publizieren. Ich sehe da mindestens drei Vorteile: Du positionierst Dich in inhaltlicher Tiefe und kannstz Dich so von allen anderen absetzen. Die Artikel halten 6 bis 12 Monate (ein Posting nur ein paar Tage). Artikel sind immer sichtbar in Deinem Profile (als Galerie). Das sehen dann Peers, aber auch Recruiter. Okay, es ist mehr Arbeit. Damit Du nicht so viel Zeit und Geld vergeudest, habe ich dieses Buch geschrieben.

OBS, NDI and australischer Wein

Das ist eine gemischte Audionotiz, in der ich meine neuesten Erkenntnisse zu OBS Studio (zum Streamen) und der Anbindung eines iPhones als Webcam eingesprochen habe. Und weil ich schon einmal dabei war, eine Weinempfehlung aus dem ALDI hier in Australien:

Das Audiogramm

Das Audiogramm hier ist eigentlich nur eine “Art Proof of Concept”. Und es beinhaltet nur ein Teil des Puzzles. Seit etwa drei Jahren begebe ich mich regelmäßig auf „Diktatgänge“. Das hatte ich bisher mit Punkt und Komma in Dragon Diktate oder auf dem iPhone mit „Just Press Record“ diktiert. Amazon Transcribe und co. Ich arbeite mich seit einer Weile in Amazon Transkribe ein und dort kann man für recht wenig Geld Diktate und Interviews ohne Punkt und Komma transkribieren lassen.

Nummer 54, Unbekannt

Gestern habe ich In Sydney Nick Bendel getroffen. Ich war „Unbekannter #54“ in seinem #500lunches Projekt: Er will sich mit 500 strangers zum Mittagessen treffen. Im Video dokumentiere ich (leicht verwackelt, weil alles aus der Hand gedreht) meine Reise von Newcastle nach Sydney und stelle Nick ein wenig vor. Er ist ein interessanter Typ und hat mich gleich fleißig ausgefragt - eigentlich stelle ich doch die Fragen! Wir haben über die australische Politik, Status und die richtigen Worte in der gezielten Ansprache, seine dreijährige Reise im Auto (mit Übernachtungen!

Esst Euer Hundefutter

Esst Ihr Euer eigenes „Hundefutter“? Was gebt Ihr Euren Kunden und was serviert Ihr lieber (vorerst) nicht, weil es (noch) ungenießbar ist? (Die Idee kam mir beim Einkaufen. Jetzt weiß ich nur nicht: Wohin mit dem Zeug… ich behalte nur das Vegemite. Aber seht selber…) Weiß auch nicht, was passiert ist: Ich habe eine „Claus-Kleber-schräg-aus-dem-Jeep-rausguck“-Haltung im Video…

So erweitert Ihr Eure Bubble

Den kleinen Sänger zu Beginn des Videos habe ich extra drin gelassen (zum Glück waren die Cookabaras gerade unterwegs, die hätten mit ihrem lauten und penetranten Gackern die Produktion erheblich beeinträchtigt). Außerdem: Am Pool ist es ja schön und gut, leider ist mir noch vor dem ersten Dreh das Mikrofon reingefallen (hab aber zum Glück Ersatz). Keine Untertitel gibt Punktabzug, aber das nehme ich in Kauf. Im Video geht es um meine Erkenntnisse zum Networking in Australien.

Fitnesstracker — Wie lange halten Sie das durch?

1000 Schritte schaffe ich in etwa 400 Metern. 400 Meter ist nicht besonders weit. Eine Stadionrunde. Oder der kurze Weg zur Parkbank und zurück. Um 10.000 Schritte zu tracken, muss ich zusätzlich etwa zwei halbstündige Spaziergänge pro Tag schaffen (wenn ich größtenteils am Computer arbeite). Das ist möglich. Bis vor kurzem hatte ich auch einen Fitnesstracker. Erst einen Fitbit, dann noch einen Fitbit und zuletzt ein MiBand von Xiaomi. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, wenn ich mal die 10.

Pesos oder Posse

Seit Jahren arbeite ich an einem Projekt, für das ich keinen Namen habe. Das brauche ich auch nicht, denn es geht eher um eine Haltung, um eine langfristige, nachhaltige Sichtweise, die nicht vom derzeitigen Hype getrieben wird, sondern einen eigenen Weg finden will; ein Weg, der zu einer recht hohen Unabhängigkeit führt. Dazu wird innere Distanz benötigt, die im hektischen Tagesgeschäft mitunter scheinbar unwiederbringlich verloren geht — so wie viele Daten und Inhalte, die wir schon auf irgendwelchen Plattformen veröffentlicht haben.

Zucker für Medienjunkies

Liebe Kunden: Wer nur auf den Preis schaut, der muss sich nicht wundern, wenn die arme Lebensmittelindustrie in einen gefährlichen Preisdruckstrudel gerät und aus lauter Verzweiflung und Verantwortung für die werten Mitarbeiter die Ware etwas streckt; hier und da günstigere Zutaten dazumischt oder die gesamte Produktion nach Weißrussland verlegt. Ganz klar: die Lebensmittelindustrie ist Opfer. Denn der Markt ist hart umkämpft. Wer nicht mitgeht, zu teuer produziert, der ist bald nicht mehr dabei, Arbeitsplätze (das As sticht immer!

Schwimmmen nach Art der Fische

Zu einer ausgewogenen Medien-Diät gehört nicht nur die Wahl und die Portionsgröße der Medienernährung, sondern auch das Medienfasten, das Offline-sein. Man könnte es auch “draußen sein, ganz ohne Computer oder Smartphone” nennen. Mein Vorschlag: Total Immersion Swimming. Seit Beginn der Freibad-Saison Anfang Mai 2013 schwimme ich wie ein Fisch. Und Sie? Seit einer Weile schleiche ich mich fast jeden Abend nach dem Abendessen noch schnell hinaus und eile zum nahegelegenen Freibad.

Der große Preis

Kennen Sie noch den Großen Preis mit Wim Thoelke? Das gab es in den Siebzigern, wahrscheinlich auch noch eine Weile danach. Damals saßen drei Kandidaten jeweils in einer komischen orangefarbenen Glocke und beantworteten Fragen. Die Fragen waren von dem etwas übergewichtigen, aber immer milde gestimmten Wim sehr präzise gestellt. Es ging um Wissen, um präzises Wissen, keine Fuzzy Logic. Wer die Antwort wusste oder als erster den Knopf drückte, durfte die Antwort sagen.

Sichtbar in LinkedIn - mit Artikeln

25km, 45.000 Schritte und 12.000 Wörter: Letztes Jahr habe ich auf einem Diktatgang iim Allgäu ein Buch diktiert, dann transkribiert und über einen längeren Zeitraum redigiert und in Form gebracht - weil ich herausfinden wollte, ob es mit guter Vorarbeit geht und wie dann die Prozesse bis zur Veröffentlichung bei amazon funktionieren. #eatyourowndogfood Mission accomplished - hier ist ein Buch für Euch: ±± Sichtbar in LinkedIn positionieren: mit eigenen Artikeln zum digitalen Meinungsführer ±±

Amazon AWS Transcribe - Wie gut ist das?

Gestern hatte ich ja schon über meinen Workflow mit Amazon AWS berichtet. Hier kommt nun das Best Practice. Diesmal habe ich das Audiostück bei Podigee gehostet und - bevor ich die Musik eingespielt habe - es bei Amazon AWS transkribieren lassen. Das Ergebnis sieht so aus. Ein langer Wurm, zugegeben und es sind auch eine Menge Fehler drin, aber daraus lässt sich auf jeden Fall schneller ein Text bauen als es abzuhören und mühsam einzutippen.

Wenn Content auf Astrophysik trifft...

Was hat Astrophysik mit Content-Strategie zu tun? In diesem Podcast spreche ich darüber mit meinen Internetheroes-Kollegen, Stefan D´Amore. Mit SpaceVDL hat er eine spannende neue visuelle Beschreibungssprache für Content erfunden. Aber hört selber… Stefan D´Amore und ich hatten schon eine Viertelstunde telefoniert. Stefan erklärte mir sein neues Modell, in dem er Content-Strategie und die Klassifizierung des Contents in ein Planetensystem verwandelt. Abgedreht, aber spannend. Denn so hat man, fernab von langweiligen Excelsheets, eine neue Sprache, um über Content zu sprechen.